Grafikdesign & DIY

Seit fast 10 Jahren arbeite ich freiberuflich als Grafikdesignerin. Angefangen habe ich als Autodidaktin, ganz einfach, weil ich meine Ideen auch selbst umsetzen wollte. Ich wollte meine Gedanken zum Leben erwecken, sie abbilden können und damit anderen eine Freude machen. Inzwischen studiere ich nebenbei Grafikdesign, habe bei der IHK einen Abschluss in Design-Management abgelegt und habe für meinen alten Arbeitgeber unzählige Grafikprojekte initialisiert und umgesetzt. 

Am meisten Spaß macht es mir, für Themen und Organisationen tätig zu werden, für die ich auch selbst brenne. Hier entstehen viele wahnwitzige, humorvolle und persönliche Ideen, die für kreative Aha-Erlebnisse sorgen. Kein Wunder, dass viele meiner Projekte sich mit Frauenfußball beschäftigen. Aber auch für Anti-Rassismus und Antidiskriminierungs-Angebote bin ich immer wieder tätig. Nebenbei helfe ich meinem kreativen Netzwerk analoge Arbeit auch digital abzubilden.

Flyer Frauenfußball
50 Jahre Frauenfußball
Postkarte Aufbruch

50 Jahre 
Frauenfußball

Wenn es so etwas wie perfekte Aufträge gibt, dann ist das definitiv einer davon. 1955 hat der Deutsche Fußballbund (DFB) Frauenfußball verboten. Im Oktober 1970 ist dieses Verbot wieder aufgehoben worden, so dass 2020 bundesweit Jubiläum gefeiert werden kann.

DIY Foto-Shooting

Der Niedersächsische Fußballverband e. V. (NFV) hat anlässlich dieses 50-jährigen Aufhebungsverbots eine vielfältige Kampagne rund um Frauen- und Mädchenfußball geplant. Ich durfte meinen Heimatverband darin unterstützen, den feierlichen Anlass zu branden und Mitstreiterinnen zu gewinnen. Die Hauptmotive entstammen meiner eigenen Sammlung 😉 Kamera geschnappt und das Shooting lief fast von ganz allein. Entstanden sind unter anderem eine responsive Wortbildmarke, Webbanner, Videos, Postkarten und redaktionelle Beiträge. Mehr Infos unter www.nfv.de

logo-buendnis-gegen-rechts_web

Logo für Bündnis gegen Rechts

Ein waschechtes Handmade-Logo! 2018 wurde in meiner Heimatstadt Bad Harzburg das Bündnis gegen Rechtsextremismus reaktiviert. Damit soll ein buntes Zeichen für Vielfalt gesetzt werden. Wie oft bei Vereinen, gemeinnützigen Projekten oder anderen Non-Profit-Organisationen ist das Budget für Öffentlichkeitsarbeit überschaubar.

DIY Visitenkarten

Aber genau diese Herausforderungen motivieren mich: Ich nenne es liebevoll DIY im Business-Kontext oder auch Idee schlägt Budget. Kurzerhand habe ich zum Stempelkissen gegriffen und meinen eigenen Fingerabdruck vektorisiert. So konnte ich die Abdrücke beliebig skalieren und einfärben und die Karten waren fertig für den professionellen Druck. Die besten Ideen glänzen durch Kreativität und nicht durch Hochglanz (wobei ich nicht abstreiten will, dass ein partieller Hochglanz-Druck zu tollen Haptik-Erlebnissen führen kann). 

Wer wirklich günstig drucken möchte, sollte nicht auf den heimischen Drucker zurückgreifen. Entsprechende Drucketiketten und der Verbrauch der Farbpatrone kommen viel teurer als man denkt. Lokale Druckereien – oder in dem Fall auch mal eine Onlinedruckerei – haben unglaublich günstige Angebote für den Druck von Visitenkarten. Ihr habt eine große Auswahl an Papiersorten und das Ergebnis sieht um ein vielfaches professioneller aus.