Sketchnotes & Handlettering

Thank god I met Sketchnotes 🙂  Von je her war mein Kopf voller Bilder. Aber ich bin regelmäßig daran gescheitert, diese Bilder zu transportieren. Meine Frustrationsgrenze war relativ häufig erreicht: Tausend Ideen im Kopf, aber keine Chance sie zu teilen. Irgendwann hab ich mir mit Photoshop, InDesign und Illustrator geholfen, aber um mal eben schnell eine Idee zu skizzieren, jemand anderen von meinem Bild im Kopf zu begeistern und damit schnell und agil ins Tun kommen: Fehlanzeige.

Aus der Not heraus habe ich dann Anfang 2019 einen Flipchartkurs besucht – schließlich kommen da auch simple Symbole zum Einsatz. Und siehe da: Genau diesen Trigger hat es gebraucht. Ich war völlig angespitzt von der Idee, mit einfachsten Mitteln – das visuelle Alphabet lässt grüßen – Sachverhalte festzuhalten, Prozesse abzubilden, Stimmungen wiederzugeben und so eine ganz neue Ebene in mir und bei anderen zu erreichen.

Gekoppelt mit meiner Leidenschaft für schöne Worte und Typographie vergeht jetzt kaum ein Tag an dem ich nicht zum Stift greife. Analog und digital bin ich dem Handlettering und Doodling verfallen. Ob Brush, Apple Pencil (unbezahlte Werbung) oder Whiteboardmarker – die Gestaltung von Schrift und Bildvokabeln, wie ich Sketchnotes gerne nenne, ist inzwischen mehr als ein Hobby. Visualisierung von Gedanken und Workflows ist für mich Sucht und Berufung zugleich 🙂